Kolleg St.Josef, Salzburg-Aigen

 
„Aber in Wahrheit ist die Hochsensibilität eine von Gott gegebene wunderbare Gabe und Berufung!“

Feine Sensoren, also Hochsensibilität, nicht als Schwäche sondern als von Gott gegebene Begabung, ja Berufung anzunehmen, dazu ermuntert das Coach-Ehepaar aus Rosenheim Michael und Andrea Seiß, das im Kolleg St. Josef einen Informations- und Einkehrtag zum Thema „Leben und Glauben mit feinen Sensoren - Hochsensibiltät“ anbietet.

Laut und hektisch ist unsere Welt, alle sind beschäftigt, wollen besser und schneller sein und höher hinaus kommen. Alle? Rund 20 Prozent der Menschen bei uns wohl nicht, so sagen die neuesten Studien über ein Thema, das höchstens in der Technik auch hochgeschätzt wird: Hochsensibilität.

Seiß informiert aus wissenschaftlicher Sicht: „Etwa 15-20 % aller Menschen sind aufgrund ihrer neurobiologischen Ausstattung hochsensibel. Dieses Persönlichkeitsmerkmal ist in den allermeisten Fällen angeboren und zeigt sich unter anderem durch eine sehr feine Wahrnehmung, aber auch durch eine schnelle Überflutung mit inneren und äußeren Reizen. Dies wird von den Betroffenen oft als Last erlebt. Häufig haben hochsensible Menschen das Gefühl, anders zu sein und nicht in diese Welt zu passen.“

Der Berufungscoach, selbst hochsensibel, weiß: Menschen mit feinen Sensoren empfinden Ihre Umwelt und die Mitmenschen oft als zu laut, zu hektisch und zu fordernd, wünschen sich öfters Zeiten des Rückzugs, der Stille und der Zeit mit sich alleine und mit Gott. Sie durchdenken und durchleben Situationen tiefer, erkennen komplexe Zusammenhänge, verarbeiten gründlicher und daher länger, sind meist einfühlsam und unterstützend für ihre Umgebung, können gut zuhören und beide Seiten verstehen, wollen Brücken bauen, haben tiefe Sehnsucht nach einer geistigen Heimat, hohe Ansprüche an sich selbst und auch andere, … unschwer, sich vorzustellen, dass sie so leicht an ihre Grenzen kommen, was Lebensenergie und Gelassenheit betrifft.

Michael und Andrea Seiss ermuntern die sich angesprochen fühlenden Teilnehmer ihrer Seminare, sich nicht als Looser oder Outcast zu empfinden sondern als Mensch mit einer von Gott gebenen wunderbaren Gabe und Berufung. Sie haben auch eine Reihe von professionellen Tipps, wie Betroffene gut mit ihrer Hochsensibilität in Beruf und Alltag umgehen sollten: erster Schritt und Grundbedingung - die Annahme dieser besonderen Gabe; und dann natürlich der richtige Umgang damit, also Lebensregeln wie: Reduktion und Klärung von Aufgaben und Rollen, gutes Zeit- und Zielmanagement, Abgrenzung - aus Selbstachtung, Vermeidung von Energieräubern wie dauerndem Zurverfügungstehen für an sie heran getragene Bedürfnisse anderer oder gegen den eigenen Rhythmus zu arbeiten, Einplanung von genügend Ruhe und Kraftquellen wie Sport, Natur, soziale Kontakte, Gebet und persönliche Auszeiten, und der wichtige Grundsatz, für sich selbst ein liebevolles, aufmerksames Herz zu haben und für sich, seinen Körper und seine Seele gut zu sorgen.
Als äußerst stärkend empfinden Teilnehmer des Seminars das gemeinsame Herausfinden von hochsensiblen Wesenszügen von Personen der Bibel wie etwa Joseph, David, Noomi oder Hanna. Durch biblische Impulse wird der Blick auf die wertvollen Seiten 
eines Lebens mit feinen Sensoren gelenkt. Aber auch die Lebens- und Berufungsgeschichten so mancher Heiliger weisen direkt auf eine hochsensible und sehr oft besonders treue Bezogenheit auf Gott hin.

Hochsensible Kinder als solche zu erkennen, zu begleiten und zu fördern - diese Verantwortung der Erzieher soll mit dem Wissen über die kostbare und gleichzeitig vor allem in der westlichen Gesellschaft oft leidvoll zu tragende und zu bewältigende Gabe und Berufung weiter gegeben werden.

Ein durch Wissen gestärktes neues Selbst-Bewusstsein von Menschen mit feinen Sensoren soll ihnen vor allem einen besseren Umgang mit dieser Gabe und Aufgabe ermöglichen, letztlich aber auch den richtigen Stellenwert in Gesellschaft und Kirche bringen. Denn Sensibilität für zu viel, zu schnell, zu laut, zu wenig Spiritualität, zu viel Konkurrenz, wird heute nicht nur von Hochsensiblen gefordert.




Nächster Termin

24.2.2015, 09.30 bis 16.30 Uhr – 17.00 Uhr: Hl. Messe

Ort: Kolleg St.Josef
  5026 Salzburg-Aigen
  Gyllenstormstraße 8 (nur 3 Min. ab Bahnhof Aigen, S3)
Tel. 0043 (0)662 62 34 17-0
Email: kolleg-st.josef@cpps.de
Kosten: Seminargebühr 30 € , Verpflegung 15 €

Anmeldung im St. Josefs-Kolleg erbeten.




Von der Homepage www.zartbesaitet.net:

Die Welt braucht Menschen mit feiner Wahrnehmung. Viele davon fühlen sich jedoch nicht wohl in ihrer Haut, leiden als Sensible in einer weniger feinfühligen Welt, zweifeln oft an sich oder an Gott, oder kommen mit ihrer Rolle in der Welt nicht gut zurecht. Andere hingegen freuen sich, so feinfühlig zu sein und finden, dass ihnen das hilft, sich sinnvoll in der Welt einzubringen. Der Beitrag der Hochsensiblen ist sehr wertvoll und wichtig. Hochsensible sind tendenziell integrativ, kreativ und innovativ, sind überdurchschnittlich an ethischen Fragen interessiert und sind auch wegen ihrer komplexen Wahrnehmung besonders wertvolle Mitglieder in Teams.


 
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